Der Laute Gast – Die Lautheit An Sich

Der Laute Gast – Die Lautheit An Sich

Die Stereo Anlage, die ihr euch für das Hören des vorliegenden Albums aussucht, sollte die Möglichkeit aufweisen, bis zu einer gewissen Lautstärke optimalen Sound zu liefern. Bereits das Intro markiert beat-technisch ein Potential, das dazu einlädt, die Türen zu schliessen und den/die Regler in Richtung Anschlag zu fahren. Los geht es auf einen innovativen Rap-Ausflug mit dem Lauten aka Baxter sowie DJ Quendolin Fender (Beat + DJ), Herb Da Herb (Beat + DJ), Bee Boleta (Beat) und Crowd (Beat).

Nach dem ersten Song, auf dem der Protagonist das Maß der Lautheit um- und mit Beispielen be-schreibt, nimmt dieser sich textlich ordentlich auf die Schippe und erzeugt ein Schmunzeln mit Sätzen wie “Ich kann nichts, aber genauso des schreib ich hin.”
Der Zug nimmt ordentlich Fahrt auf und “beruhigt” sich erst wieder, wenn  Der Laute Gast Besuch bekommt. Dieser ist niemand geringerer als Flowin Immo und lädt zum Kopfnicken ein. Später werden noch Zeitgenossen wie Pitvalid (Mala Hierba) und Philo Philta hinzustoßen und nicht weniger überzeugen.

Das Soundbild auf “Die Lautheit An Sich” schließt an das Vorgänger-Album “Der Gipfel Der Sinnfreiheit” an und mischt elektronische Elemente auf knallharte, ja fast rohe, Drums.

Und diese Manier, das meint Humor vermischt mit viel Alltag und Kopfnickkommando neben Staccato-Beat-Bildern hinterlässt auch dieses Album ein positives Bild des/der Lauten.

JDH