Cronite – Magnum Opus

Cronite – Magnum Opus

Der Nürnberger Cronite ist längst kein unbeschriebenes Ballt mehr in der deutschen HipHop Gemeinschaft. Allerdings blieb ihm der ganz große Durchbruch immer erspart. Aufzuhören, das Mic an den Nagel hängen, kann man sich aber auch nicht vorstellen. Zu wertvoll für die Szene, zu viel Liebe für die Sache – Cronite war immer einer, der für Aufsehen gesorgt hat und auch internationale Hörer auf den deutschen Rap aufmerksam gemacht hat, nicht zuletzt durch seine englischen Lyrics.

Mit “Magnum Opus” (Meisterwerk) liefert er ein weiteres frisches und interessantes Rapalbum ab! 16 Tracks, die musikalisch und inhaltlich Fähigkeiten von Cronite hervorheben. “Liebe zur Musik und Spaß an der Sache. Für ihn ist HipHop so ziemlich alles, nämlich das Leben selbst und das Leben ist HipHop.” Und genau das hört man auf “Magnum Opus” heraus: “Thank God for the return of the BoomBap now…”

Mit einem mitreißenden Intro im Sinne der emotionalen Begeisterung findet man auf “Magnum Opus” durchaus Konzept. “Many Men” überzeugt dann im nächsten Atemzug: “Some call it a phenomenon, some a miracle, this croatian dude gets loved for gettin lyrical!”

Manche Ansätze auf dem Album wirken beim ersten Durchhören musikalisch etwas zu sehr amerikanisch angehaucht, etwas zu dick aufgetragen. Aber dennoch fügt sich auch “Push Hard” oder “Baby Girl” letzten Endes perfekt in das Album rein!
Den roten Faden eines Traumes, den es zu ergreifen gilt, greift Cronite wieder in “Your Way” auf . “All My Life” reiht sich ein und Cronite perfektioniert sein Können: „I could´ve made you dance but i made you think, only right since I was past nice with the ink“ – Das hat er einmal gesagt und nie wieder vergessen.

Viele Features finden wir auf dem Album. Zu den bekanntesten zählen, dürften Supastition, Do It All (Lords Of The Underground) und Ras Kass. “I married to the art and I keeps a happy home.”.
“Warriors Of Love” zum Abschluss noch hervorzuheben  – Album kaufen und geniessen!

Nach “Cronite” (2003) und “Pariah” (2006) die gelungene Fortsetzung…

JDH